Ayovie

Im September 2015 gründete Aliette Balladur AYOVIE zunächst um der Nachfrage an französischsprachigen Yoga Kursen nachzukommen. Sehr rasch hat sich AYOVIE über Yoga Praktikanten diverser Nationalitäten erfreuen dürfen. Der Unterricht wird hauptsächlich auf Französisch geleitet, kann aber sowohl auf Deutsch, Englisch und Italienisch angeboten werden.

Aliette Balladur

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© Bertrand Guichoux Photographies

Vor etwa zwölf Jahren habe ich Yoga entdeckt. Ich hatte viel davon gehört, man denke an das Zitat von Jean Filliozat: „Yoga ist berühmter als bekannt“. Auch wenn ich mich konfus davon angezogen fühlte, hatte ich dennoch zahlreiche Vorurteile, nicht zuletzt dass es meinen Bedürfnissen an aktiver körperlicher Tätigkeit nicht entsprechen würde.

Als eines unserer Kinder einen Unfall in Österreich hatte und Ruhezeit brauchte, hatte ich die Gelegenheit in eine Yoga Stunde „hinein zu schnuppern“. Am Ende der Einheit habe ich zutiefst verspürt, dass sich eine Welt mir öffnete und ich soeben ein unschätzbares Geschenk bekommen hatte.

Zurück in Paris, suchte ich einen Yoga Lehrer und sehr rasch kam mir die Lust ebenfalls dieses „Geschenk“ an Andere weitergeben zu können. Ein Jahr lang habe ich mit Hilfe von Praktika an Wochenenden eine professionelle Ausbildungsstätte gesucht. Schließlich habe ich mich für die EFYSE (Ecole de Formation de Yoga du Sud-Est) in Aix-en-Provence (Frankreich) entschieden, die von Boris Tatzky gegründet und geleitet wird. Nach einem abgeschlossenen 4 jährigen Studium und einer Diplomarbeit über „Weitergabe in der Tradition: Anpassung“ (Juni 2014) mache ich das Weiterbildungsprogramm der EFYSE, indem ich an vielen Praktika und Seminaren in Frankreich und Österreich teilnehme. Um näher an den Ursprung meiner Lehre zu gelangen war ich im Winter 2015 auch in Chennai/Madras (Indien) und habe am einwöchigen Krischnamacarya yoga mandiram Praktikum teilgenommen, dessen Schule von TKV Desikachar gegründet wurde.

Es ist mir wichtig mich fortwährend weiterzubilden damit die Weitergabe lebendig und freudig bleibt. Jede Unterrichtseinheit mit meinen Schülern ist ein wundervolle Möglichkeit das verspürte Erstaunen meines ersten Yogakurses mit ihnen zu teilen.

Jérôme Balladur

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Vor etwa zehn Jahren habe ich mich in die Praxis von Yoga gewagt. Damals führte ich eine anspruchsvolle und engagierte Karriere als Finanzinvestor, daher war zunächst meine Motivation primär physischer Natur: ich wollte den Kontakt zu meinem Körper wiederfinden, diesen oft vernachlässigten Freund, mich um ihn kümmern und Entspannung in meinen Alltag bringen.

Meine Erwartungen wurden sofort erfüllt, da die Praxis der Stellungen sehr rasch positive Effekte erbrachte. Daher habe ich mich dezidiert in eine regelmäßige und eifrige Praxis engagiert und allmählich hat sie mein Leben geprägt. Yoga, dieser experimentelle Weg der durch den Körper geht, ist nun meine Hauptbeschäftigung geworden, als Studierender, Praktizierender und Lehrender. Im Laufe der Zeit hatte ich das Glück Lehrer zu begegnen dank denen ich meine Praxis bereichern konnte indem ich mich zusätzlich der Meditation, dem Yoga Nidra und den Techniken der Atemkontrolle widmete.

Zuerst habe ich eine Ausbildung im Yoga Nidra (Tiefenentspannung) bei Micheline Flak in Paris absolviert. Anschließend besuchte ich die EFYSE (Ecole Francaise de Yoga du Sud-Est) in Aix-en-Provence, welche von Boris Tatzky gegründet und geleitet wird. Dort habe ich einen vierjährigen Ausbildungszyklus und eine Diplomarbeit mit dem Titel „Yoga-Zeit-Verwandlung“ abgeschlossen. Die EFYSE ist von der FNEY, der EYU und dem BYO anerkannt. In regelmäßigen Abständen setze ich meine Ausbildung fort, unter anderem bei Boris in Aix-en-Provence, dem Prinzip treu bleibend, dass es wichtig ist drei Elemente zu kombinieren: eine intensive Praxis, das Studieren der Texte und den Kontakt zu einem Lehrmeister aufrechtzuerhalten.

Der Ort

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AYOVIE liegt in ruhiger Lage in idealer Nähe zum Lycée Français sowie des Stadtzentrums und ist an zahlreiche öffentliche Verkehrsmittel (Lageplan, Busse und Straßenbahn) angeknüpft.

Es sind zwei behagliche und funktionelle Übungsräume vorhanden. Der Parkettboden aus Massivholz und die Ausstattung (Matten, Untermatten, Decken, etc…) entsprechen den höchsten ökologischen Standards. Für Ihr Wohlbefinden wird empfohlen ein Handtuch oder ein Strandtuch mitzubringen, welches auf der Yogamatte ausgebreitet werden kann.

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